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TALK WALK zum Abtnaundorfer Park

eine Kooperation mit

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TALK WALK zum Abtnaundorfer Park

„Zu den reizendsten Spaziergängen, die wir von Leipzig aus unternehmen können, gehört wohl auch eine Partie nah dem stillen Abtnaundorf. (…) das sich vor einer Berührung oder gar Vermischung mit der nahen Großstadt ängstlich gehütet und sich seinem ländlichen Character noch bewahrt hat.“
(Illustrierte Wochenschrift Der Leipziger, 1907)

Der Spaziergangswissenschaftler Bertram Weisshaar (Atelier Latent) erarbeitete mit den Studentinnen Hannah Church, Tabea Danke, Elsa Lübke und Hannah Stampa einen TALK WALK zum Abtnaundorfer Park im Rahmen der Sommerschule „Landschaftskunst“:

Gelegen in der Parthenaue vereint der Abtnaundorfer Park wilde Naturbereiche und Gartenkunst. Diese Vielfältigkeit des Ortes eröffnet sich vor allem bei einem Spaziergang quer durch Auenlandschaft, die zu beiden Seiten von einer „großstädtisch-dörflichen“ Siedlung eingerahmt wird. Dabei zeigen sich Einblicke in die Gartenhistorie wie auch der Zwiespalt zwischen Denkmalpflege, Naturschutz und Erholung sowie der nicht immer glückliche Umgang mit historischer und moderner Kunst. Von der Bankiers-Familie Frege bis hin zum Ameisenbläuling – Fachgespräche, kurze Anekdoten und Poesie vermitteln einen vielschichtigen Einblick in diesen besonderen Ort an der Parthe.

Kostenloser Download der Audiodateien von der Seite talk-walks.de
Beschreibung und Lageplan
Teaser:

 

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19. Treffen der Innovationsgruppe am 20.6.2017

19. Treffen der Innovationsgruppe am 20.6.2017

Schwerpunkt des 19. Treffens war die Annäherung an das Innovationskonzept das als zentrales Ergebnis von stadt PARTHE land zu erarbeiten ist. Das Innovationskonzept setzt sich aus Inhalten (Aufgaben) und der strukturellen Verankerung (Träger der KM-Aufgaben) eines Kulturlandschaftsmanagements im Partheland zusammen. In einem zweiten Teil werden für die Fachwelt übertragbare Erkenntnisse zu Kulturlandschaftsmanagement in Stadt-Umland-Räumen thematisiert.

Im Vorfeld des Treffens wurde  ein erster Arbeitsstand eines internen Diskussionspapiers erarbeitet, welches sich mit dem Innovationskonzept sowie dessen Erarbeitung auseinandersetzt. Dieses Diskussionspapier stellte den wesentlichen Input für das 19. IG-Treffen dar.

Einen umfangreicheren Tagebucheintrag zur Besprechung finden Sie hier.




Runder Tisch am 18.05.2017: Wiesen und Weiden in der Parthenaue

Naturschutzorientierte Grünlandbewirtschaftung – Perspektiven für Pferd, Rind und Mensch

Die Parthenaue ist das grüne Rückrat des Parthelandes und sie ist als FFH-Gebiet geschützt. Prägend und wertgebend für das FFH-Gebiet sind insbesondere die zahlreichen Wiesen und Weiden entlang der Parthe, welche  zur Unterschutzstellung des Gebietes beitrugen. Wenn es also um die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft Partheland und den Schutz der Naturpotentiale geht, dann ist das Grünland von besonderem Stellenwert.

Ein Ergebnis der bisherigen Bearbeitung ist die Erkenntnis, dass die Qualität und Quantität naturschutzfachlich wertvoller Grünlandbereiche im Partheland stark rückläufig ist. Dieser Trend ist auch deutschlandweit feststellbar.

Trotz umfangreicher Einladungen kamen leider nur sehr wenige Akteure zur Veranstaltung.

Hauptbewirtschafter des Grünlandes sind mittlerweile verschiedene Pferdehöfe. Die festgesetzten Ziele des FFH-Gebietes sind zwar bindend, jedoch ist deren Umsetzung durch die Bewirtschafter nicht einfach zu erfüllen. Wir möchten den aktiven Bewirtschaftern daher fachlich unter die Arme greifen um eine naturschutzorientierte Grünlandbewirtschaftung in der Parthenaue zu fördern.

Nur sehr wenige Akteure kennen das Thema und gehen damit aktiv um, damit mögliche Vorgaben und Sanktionierungen den betrieblichen Bestand nicht gefährden.

Im Herbst findet eine Parthelandküche zu Pferden und Grünland statt. Wir hoffen darauf, dass sich zu diesem Termin mehr Teilnehmer einfinden und wir gemeinsam die Möglichkeiten einer naturschutzorientierten Grünlandbewirtschaftung in der Parthenaue thematisieren können.




Der Stadtpark: Denkmal und Grün für alle

Der Stadtpark: Denkmal und Grün für alle

Eine Parthelandküche zur Entwicklung des Leipziger Mariannenparks
zwischen kommunaler Verantwortung und aktuellen Nutzungen

 

Gespräch & Diskussion,
Fotoausstellung von Inga Kerber und
Picknick im Park

 

am Freitag, 15.09.2017, ab 14.00 Uhr
in der Krudebude, Stannebeinplatz 13 in 04347 Leipzig

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Entlang der Parthe gibt es wunderbare Parks – das Rosental, den Abtnaundorfer Park und den Mariannenpark.

Die städtischen Parks sind ästhetischen Bedürfnissen und Erholungsnutzungen vorbehalten. Sie unterliegen aber auch denkmal- wie naturschutzrechtlichen Festlegungen und heute werden zudem neue Nutzungsanforderungen (urban gardening, Sportaktivitäten, …) gestellt und kommuniziert. Alle Interessen unter einen Hut zu bringen ist da nicht immer einfach.

Wie aber werden die Parks wirklich genutzt? Welche Flächen werden visuell wahrgenommen, welche werden betreten, welche Elemente geschätzt und geachtet?

Um ein qualifiziertes öffentliches Gespräch über diese Fragen führen zu können, erhalten wir einen Input über die parkpflegerischen Aspekte zum Mariannenpark von Frau Schubert (la-franz.de) und kontrastieren diesen mit einer fotografischen Studie von Inga Kerber zur heutigen Gestalt und Nutzung der Parks an der Parthe.

Im Gespräch wollen wir von den besonderen Herausforderungen des Mariannenparks ausgehen und von dort aus einen Blick auf die vielen anderen Parks im Partheland werfen. Und wie wäre es, die gesamte Parthenaue als einen zusammengehörigen „Park“ zu betrachten?

14.00     Eröffnung

mit
Gespräch & Diskussion: Der Stadtpark – Denkmal und Grün für alle
(Moderation: Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation)

und
Kaffeetafel & Führung im Mariannenpark im Anschluss

ab 19.00   Ausklang in der krudebude bis 23.00 Uhr

Die Ausstellung ist vom 15.-17.09.2017 in der krudebude zu sehen.
Öffnungszeiten: Fr 14:00 – 23:00 / Sa & So: 18:00 – 20:00

 




Streuobstexkursion nach Hamburg am 17.05.2017

Streuobstexkursion nach Hamburg am 17.05.2017

Eine kleine Gruppe von Streuobstenthusiasten fuhr im Mai nach Hamburg um dort zwei innovative Projekte zu besuchen, die sich schon lange und erfolgreich mit der Verwertung und Vermarktung von Streuobstprodukten beschäftigen.

Für den Großraum Leipzig setzten sich Björn Burmeister (viridosent) und Sebastian Pomm (Annalinde gGmbH) im Auftrag von stadt PARTHE land intensiver mit den Vermarktungsoptionen von Streuobst auseinander. Die 3. Parthelandküche (September 2016, Kranwerk Naunhof) widmete sich ebenfalls dem Obst im Partheland und im Frühjahr 2017 gründeten sich unter dem Dach von LeipzigGrün die Obstgenossen. Die Streuobstexkursion diente zum Erfahrungsaustausch und soll zur Entwicklung tragfähiger Lösungen für Streuobstbestände im Partheland beitragen.

Einen kurzen Bericht zur Exkursion gibt’s hier.




Feldtag Produktionsintegrierte Kompensation

Feldtag Produktionsintegrierte Kompensation am 13. Juni 2017

Ein Schwerpunkt von stadt PARTHE land ist die Erprobung und Einführung neuer Ansätze zur Kompensation von Eingriffen in Natur & Landschaft –  sogenannten Produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen (PIK).

Dieser Ansatz bietet aus unserer Sicht neue Kooperations­möglichkeiten zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.

Gemeinsam mit Agrarbetrieben werden seit 2015 verschiedene Maßnahmen an unterschiedlichen Standorten angelegt und gepflegt.  Am 13. Juni 2017 luden wir zu einem Feldtag ein um an verschiedenen Praxisbeispielen die Potentiale und Herausforderungen von PIK zu diskutieren.

Ein umfangreicherer Tagebucheintrag mit zahlreichen Abbildungen finden Sie hier.

Impressionen vom Feldtag und den Erprobungsflächen:

Sascha Fritzsch vom Prof. Hellriegel Institut erläutert die Wirkung eines Blühstreifens

Sascha Fritzsch vom Prof. Hellriegel Institut erläutert die Wirkung eines Blühstreifens

 

Erprobungsmaßnahmen bei Seegeritz: Schlaginterne Brache in Kuppenlage & Blühstreifen entlang Hecke (Juni 2017)

Erprobungsmaßnahmen bei Seegeritz: Schlaginterne Brache in Kuppenlage & Blühstreifen entlang Hecke (Juni 2017)

 

Ackerblühstreifen am Parthewanderweg bei Plaußig (Juni 2017)

Ackerwildkrautfläche am Parthewanderweg bei Plaußig (Juni 2017)




Landschaftskunst für das Partheland? (Sommerschule & Parthelandküche)

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Landschaftskunst für das Partheland?
Eine Sommerschule mit Studierenden der TU Dresden
und die fünfte Parthelandküche

Ob Skulpturen in den Parkanlagen von Abtnaundorf bis Borsdorf , Klanginstallationen um Sehlis oder Performances im betonierten Parthekanal:  In den zurückliegenden Jahren wurde mit unterschiedlichsten Kunstprojekten versucht,  die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Partheland zu lenken, um die Entwicklung dieser Landschaft zu fördern.

 

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Kann Kunst im öffentlichen Raum dies ohne Weiteres leisten? Oder braucht es dafür eine besondere künstlerische Arbeitsweise? Eine Landschaftskunst in der Begriffe wie Beziehungsreichtum, Perspektivvielfalt, Lesbarkeit des Raums aber auch Kommunikation, Spielfreude und Humor eine zentrale Rolle spielen?

Wie künstlerische Arbeitsweisen im öffentlichen Raum für die Auseinandersetzung über die Kulturlandschaftsentwicklung im Partheland fruchtbar zu machen wären, mit dieser Frage setzten sich Studierende der TU Dresden unter anderem im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern Ende Mai 2017 in einer Sommerschule auseinander. Die ersten Ergebnisse und Ideen dieser Sommerschule wurden am 01. Juni im Rahmen einer Parthelandküche im Abtnaundorfer Park präsentiert.

Eine umfangreiche Dokumentation der Parthelandküche finden Sie hier.

 

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Im Nachgang werden von den Studenten die Ergebnisse der Sommerschule aufbereitet und weiterentwickelt:

  • Eine Dokumentation zur Landschaftskunst im Partheland
  • Ein TalkWALK zum Abtnaundorfer Park in Kooperation mit dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshar (http://www.talk-walks.de/home.html)
  • Eine Fußgängerbrücke zwischen Borsdorf und Althen

Über den Fortgang der studentischen Arbeiten werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. Wir bitten Sie noch um etwas Geduld.

Aktuell:

Die Fotos zu diesem Tagebucheintrag stammen übrigens von Inga Kerber.
Im Auftrag von stadt PARTHE land wird die Künstlerin eine Fotoausstellung zur heutigen Nutzung der Leipziger Parks an der Parthe erarbeiten. Diese wird im Rahmen der 5. Parthelandküche am 15.09. in der krudebude eröffnet.




4. Parthelandküche am 11.05.2017

Wandern im Partheland
Auf der Suche: Eine Wanderung an der Parthe von Thekla nach Taucha

Am 11. Mai 2017 fand unsere vierte Parthelandküche statt. Unter dem Titel WANDERN IM PARTHELAND machten wir uns gemeinsam mit Leipziger Wanderfreunden und interessierten Gästen, darunter auch der Bürgermeister von Borsdorf Ludwig Martin und der Landtagsabgeordnete Holger Gasse auf die Suche nach landschaftlichen Besonderheiten, Artefakten und Brüchen sowie nach Lieblingsorten im Partheland zwischen Thekla und Taucha.

Es war nicht zu erwarten, dass diese Parthelandküche „in Bewegung“ zu konkreten Ergebnissen oder Absprachen im Sinne eines aufzubauenden Kulturlandschaftsmanagements führen würde, denn im Mittelpunkt stand das beschreibende und erläuternde Gespräch. Aber dennoch brachte sie ein Ergebnis und viele Erkenntnisse für die Teilnehmer.

Mehr darüber erfahren Sie hier im vollständigen Tagebucheintrag zur Wanderung.

Entlang der Parthe von Thekla bis Taucha

Entlang der Parthe von Thekla bis Taucha




Arbeitsstand Teilprojekte (März 2017)

Arbeitsstand Teilprojekte (März 2017)

Folgende Dokumente fassen den Arbeitsstand der Teilprojekte von stadt PARTHE land kurz zusammen:




18. Treffen der Innovationsgruppe am 25.04.2017

18. Treffen der Innovationsgruppe am 25.04.2017

Die Innovationsgruppe traf sich am 25.04. im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig um sich über folgende Punkte auszutauschen:

  • Rückblick Vollversammlung und weitere Veranstaltungen
  • Kulturlandschaftsmanagement (8 Thesen des BfL)
  • Termine und sonstige Gesprächsgegenstände (Biomeiler, Tauschbörse)

Hier gelangen Sie zum vollständigen Tagebucheintrag.




Zweite stadtPARTHEland-Vollversammlung am 24.03.2017 in Leipzig-Plaußig

Zweite stadtPARTHEland-Vollversammlung am 24.03.2017 in Leipzig-Plaußig

Unserer Einladung zur zweiten Vollversammlung ins Rittergut Plaußig bei Leipzig folgten zahlreiche Personen aus der Region. Zur Halbzeit des Forschungsvorhabens (Laufzeit bis September 2019) präsentierten und diskutierten wir den aktuellen Arbeitsstand verschiedener Teilprojekte von stadt PARTHE land. Schwerpunkt der Vollversammlung waren die Themen

Die rund 40 Teilnehmer wurden von Prof. Dr. Catrin Schmidt und Dr. Anna Catharina Voges herzlich begrüßt. Florian Etterer gab daraufhin einen allgemeinen Überblick über die bisherigen Aktivitäten im Forschungsvorhaben.
Download: Präsentation Rückblick

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Foto: Rückblick von Florian Etterer

Der Arbeitsstand bei der Verwertung von Reststoffen aus der Kulturlandschaftspflege wurde von Nadine Zimmer und Torsten Schmidt-Baum näher beleuchtet. Die durchgeführte Potenzial- und Akteursanalyse stellte dar, dass durchaus Potenziale im Hinblick auf die Verwertung von Laub, Reisig und weiterem Halmgut bestehen. Gleichzeitig wurde aber deutlich, dass eine Verbundlösung zur optimierten Verwertung von Reststoffen aktuell nicht erreicht werden kann. Chancen bestehen viel mehr in der dezentralen und individuellen Etablierung von Biomeilern und innovativer Systeme für die energetische Verwertung von Laub.
Download: Präsentation Reststoffe & Kurzbeschreibung Arbeitsstand Reststoffe

Axel Weinert stellte den aktuellen Stand im Teilprojekt Pflege und Umbau von linearen und kleinflächigen Flurgehölzen vor. Im Partheland ist bei den Flurgehölzen ein erheblicher Pflegestau erkennbar der zur Verarmung des Arteninventars und zur Vergreisung vieler Flurgehölzstrukturen bis hin zu deren Absterben führt. Daher wird eine Verbundlösung für eine langfristige Bewirtschaftung von Gehölzen des Offenlandes (Hecken, Baumreihen, etc.) angestrebt, sodass deren Funktionen (Lebensraum, Wind- und Erosionsschutz) und ihre landschaftsästhetische Wirkung dauerhaft erhalten bleiben. Im Rahmen der Erfassung wurde deutlich, dass Handlungsbedarf vor allem bei Pappelbeständen und Obstbaumreihen besteht. Momentan überwiegen jedoch zahlreiche Hemnisse (ungeklärte Zuständigkeiten, Konflikte mit angrenzenden Nutzungen, komplexe rechtliche Rahmenbedingungen, etc.) und verhindern die Realisierung einer Verbundlösung. In den nächsten Monaten konzentrieren sich die Bemühungen daher auf die Umsetzung eines Pilotprojektes um die Positiveffekte (Kosteneffizienz, Funktionserhalt) einer koordinierten Pflege zu verdeutlichen und die Teilnahmebereitschaft unter den Landnutzern zu erhöhen.
Download: Präsentation Flurgehölze & Kurzbeschreibung Arbeitsstand Flurgehölze

Abschließend wurde der Arbeitsstand zur Naturschutzorientierten Grünlandbewirtschaftung vorgestellt. Sascha Fritzsch erklärte zunächst die naturschutzfachliche und landeskulturelle Bedeutung von Wiesen und Weiden im Partheland. Mittlerweile sind nur noch an wenigen Standorten im Partheland höherwertige Grünlandbestände zu beobachten und insgesamt ist ein negativer Trend hinsichtlich der Artenausttatung zu beobachten. Die klassische, landwirtschaftliche Nutztierhaltung im Partheland ist stark rückläufig. Grünlandflächen werden aber zunehmend als Weide- oder Mahdflächen für die Pferdehaltung genutzt. Dank der Popularität des Reitsports besteht in Großstadtnähe weiterhin eine hohe Nachfrage nach Grünland. Somit besteht keine Gefahr hinsichtlich der Verbrachung dieser Flächen. Jedoch ist eine Veränderung des Bewirtschaftungsregimes (Mahdtermineetc.) und und in der Konsequenz auch der Artenzusammensetzung zu beobachten.
Auf der Basis eines Rahmenkonzeptes m wurden Bewirtschaftungs­empfehlungen und Schlüsselprojekte definiert welche die Grundlage für den nun zu intensivierenden Dialog mit Landnutzern und Fachbehörden darstellen. Am 18. Mai ist in diesem Zusammenhang ein Runder Tisch geplant. Im Oktober folgt außerdem noch eine Parthelandküche.
Download: Präsentation Grünland & Kurzbeschreibung Arbeitsstand Grünland

Der abschließende Ausblick von Florian Etterer stellt das bevorstehende Jahr mit seinen Veranstaltungen und Höhepunkten vor. Im Mittelpunkt der fachlichen Bearbeitung steht in den nächsten Monaten die Entwicklung eines wirksamen Kulturlandschaftsmanagements. In Form eines sogenannten Innovationskonzeptes (= Umsetzungskonzept) werden für das Partheland Empfehlungen und Schritte zur Optimierung des Kulturlandschaftsmanagements dargestellt. Zur nächsten Vollversammlung (Frühjahr 2018) wird ein erster Entwurf vorgestellt und diskutiert.
Download: Präsentation Ausblick

Eine umfangreichere Dokumentation der Vollversammlung finden sie hier.




17. Treffen der Innovationsgruppe am 07.02.2017

17. Treffen der Innovationsgruppe am 07.02.2017

Das zweite Treffen in 2017 drehte sich vor Allem um die Vorbereitung der Vollversammlung am 24.03.2017. Ein weiterer Tagesordnungspunkt diente der Veröffentlichung des Leipziger Gartenprogramms 2017. Die Printversion erscheint im April. Neben Beiträgen aus dem Taschenbuch Stadt Land Flüßchen wird es auch eine Entdeckerkarte zum Partheland beinhalten.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Tagebucheintrag.

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11.-12.01.2017: Klausur in Pegau (16. IG-Treffen)

Von 11.-12.01.2017 fand in Pegau eine interne stadt PARTHE land-Klausur statt.

Gemeinsam mit Auftragnehmern und den Mentoren des wissenschaftlichen Beirats wertete die Innovationsgruppe den aktuellen Arbeitsstand in einem intensiven Arbeitsprozess aus und diskutierte die weitere Vorgehensweise. Neben der Auseinandersetzung mit den einzelnen Teilprojekten, stellte die Diskussion der „8 Thesen zur Auswertung einer kommunikativen Intervention“ von Kenneth Anders und Lars Fischer einen inhaltlichen Schwerpunkt dar.

Eine detaillierte Auswertung der Klausurtagung ist noch in Bearbeitung. In Kürze wird es an dieser Stelle mehr zu lesen geben.




Exkursionsführer: …sich wundern im Partheland

Exkursionsführer: …sich wundern im Partheland

stadt PARTHE land setzt sich mit dem Kulturlandschaftsmanagement in Stadt-Umland-Regionen auseinander. Dabei spielt der persönliche Bezug jedes Einzelnen zur Landschaft eine bedeutende Rolle.

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Völlig unvoreingenommen begaben sich Studenten der TU Dresden und der HS Osnabrück im Rahmen einer Sommerschule auf Spurensuche entlang der Parthe. Zwischen dem 8. und 13. Mai 2016 erforschten sie das Partheland durch Befragungen und Beschreibungen. Verschiedene Personen gaben Einblick in ihre Erlebnisse und Beziehungen zum Partheland. Doch die Studenten erkundeten auch selbst die Umgebung und stießen auf unterschiedliche Orte und Besonderheiten.

Daraus entstand ein Exkursionsführer der besonderen Art. Er ist eine Sammlung der erkundeten Orte und soll dazu anregen, die Eigenart und Schönheit des Parthelandes selbst zu entdecken.

Wir danken allen, die uns mit Informationen versorgten und die Studenten zu den besonderen Orten entlang der Parthe führten.

Der Exkursionsführer kann hier heruntergeladen werden (Dateigröße: ca. 8Mb).

Der Exkursionsführer ist auch in gedruckter, limitierter Auflage erhältlich und wird zu den Veranstaltungen im Rahmen des Forschungsvorhabens verteilt. Außerdem kann er im Shop von culturtraeger unter der Rubrrik „Partheland“ bestellt werden.




14. Treffen der Innovationsgruppe am 02.11.2016

14. Treffen der Innovationsgruppe am 02.11.2016

Das 14. Treffen unserer Innovationsgruppe fand im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig statt. Schwerpunkt der Besprechung waren Vorstellung und Diskussion des aktuellen Arbeitsstands zu den drei Teilprojekten im Handlungsfeld Neue Wertschöpfungsketten in der Kulturlandschaftspflege:

  • Verwertung von Reststoffen aus der Kulturlandschaftspflege
  • Naturschutzkonforme Grünlandbewirtschaftung
  • Pflege und Umbau von Flurgehölzen

Den vollständigen Tagebucheintrag zum Treffen finden Sie hier.

 




Mahdgutübertrag in den Plaußiger Wiesen

Ökologische Aufwertung der Plaußiger Wiesen durch Mahdgutübertrag und Einsaat

Informationstafel Bereits seit Winter 2015/ 2016 liefen die Vorbereitungen zur naturschutzfachlichen Aufwertung einer Auenwiese an der Parthe bei Leipzig-Plaußig.

Gemeinsam mit dem ortsansässigen Agrarbetrieb Saat-Gut Plaußig Voges KG und unterstützt durch freiwillige Helfer konnte diese Maßnahme im September initiiert werden. Hierfür wurde zunächst der Boden in fünf bis zehn Meter breiten Streifen umgebrochen und mit einer gebietsheimischen, auf den Standort angepassten Blühmischung eingesät.

Abschließend erfolgte auf diesen Streifen am  24. September  die Verteilung von Mahdgut aus einer Biotopfläche im Abtnaundorfer Park die schon seit Jahren vom Zweckverband Parthenaue gepflegt wird und dadurch ihren Wert erhalten konnte.

Zur Beteiligung am Arbeitseinsatz wurde die heimische Bevölkerung eingeladen und mehrere Bürger folgten dem Aufruf zur Mithilfe bei der Verteilung des Mahdguts.

Die Wiese vor der Umsetzung

Die Wiese vor der Umsetzung

Herstellung der Frässtreifen

Herstellung der Frässtreifen

Eigentlich sind sogenannte Flachlandmähwiesen prägend für die Parthenaue. Ihr vergleichsweise guter Zustand führte auch zur Unterschutzstellung der Aue als FFH-Gebiet. Jedoch ist hinsichtlich der naturschutzfachlichen Qualität dieser Flächen ein negativer Trend zu beobachten. Im Rahmen von stadt PARTHE land wird daher erprobt wie diese Wiesen wieder aufgewertet werden können und ihre naturschutzkonforme Bewirtschaftung gefördert werden kann. Darüber hinaus wird auch geprüft ob derartige Revitalisierungsmaßnahmen auch als Kompensationsmaßnahmen im Sinne der naturschutzrechltlichen Eingriffsregelung angerechnet werden können.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer sowie an die Saat-Gut Plaußig Voges KG für die Bereitschaft zur Mitwirkung und Vorbereitung der Maßnahme.

Außerdem berichtete auch die LVZ über unseren Einsatz für artenreiche Wiesen im Partheland.

Verteilung des Mahdguts




3. Parthelandküche am 11.09.2016

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Das Obst in der Parthenaue als Medium der Kulturlandschaft

Am 11. September 2016 fand im Alten Kranwerk in Naunhof bei Leipzig die dritte Parthelandküche statt. Den Rahmen für diese Küche bildete ein Erntecamp samt Workshop zur Verarbeitung von Straßenobst, an dem gut 30 Personen teilnahmen.

Diese Parthelandküche sollte begleitend zur vorgestellten Expertise „Neue Ökonomie für altes Obst“ das Gespräch über regionale Nutzungsperspektiven insbesondere von Straßenobstbeständen befördern. Den Einstieg in die Diskussion bildeten einige vorgelesene kurze Passagen zur Obstnutzung im Partheland aus dem Buch „Stadt Land Flüsschen – Leben und Arbeiten im Partheland“.

Die Diskussion ergab ein intensives Stimmungsbild zu gegenwärtigen Problemen einer regionalen Nutzung bzw. ökonomischen Verwertung von Obst an Straßen, in Gärten und in kleinen Streuobstbeständen. Insbesondere wurde der Verlust an Obstbäumen in der Landschaft beklagt, die mögliche Kontaminierung von Straßenobst als Hinderungsgrund für eine Vermarktung betont, aber auch auf die nötige Pflege der Bestände hingewiesen.

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Über das Stimmungsbild hinaus wurden auch Vorschläge gemacht, wie einer „neuen Ökonomie für altes Obst“ nähergekommen werden kann. Im Protokoll von Sebastian Pomm, einem der Bearbeiter der oben genannten Expertise, heißt es dazu (mit einigen kleinen Ergänzungen): Ein grundlegendes Interesse von Seiten der „externen“ TeilnehmerInnen der Parthelandküche am Prinzip eines regionalen Obstfonds ist vorhanden. Als Gegenentwurf zum Prinzip der Aufpreisvermarktung, wie es in Naturschutzinitiativen zur Obstvermarktung häufig der Fall ist, wurde ein Prinzip der Finanzierung z.B. über Baumpatenschaften vorgeschlagen. Ein endgültiges Modell für ein solches Konstrukt ist aber noch immer unklar, Mischmodelle seien ebenso denkbar. Prinzipiell gilt es, die ökonomische Inwertsetzung von traditionellen Obstbeständen mit einer ideellen Inwertsetzung zu verbinden und auf breiterer Fläche zu kommunizieren (z.B. über Formate der Bildung oder des Tourismus). Der Forschungsverbund stadt Parthe land könnte in diesem Zusammenhang vor allem eine vermittelnde Funktion einnehmen.

Im Nachgang der Parthelandküche ist die Idee eines „Obsttages“ als Vermarktungsmodell entstanden und als „Apfeltag“ in Zusammenarbeit mit der Grünen Liga Kohrener Land e.V. und dem Gartenprogramm Leipzig im Oktober umgesetzt worden. Ebenso ist mit der Gründung einer Vermarktungsinitiative „Obstgenossen“ unter dem Dach der Leipziger Annalinde gGmbH ein Vermarktungsschritt getan worden.

(von Lars Fischer, 11.11.2016)

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13. Treffen der Innovationsgruppe am 23.08.2016

13. Treffen der Innovationsgruppe am 23.08.2016

Unser 13. Treffen der Verbundpartner fand am 23.08. im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig statt.

  • Folgende Themen standen auf der Tagesordnung:
  • Präsentation des Arbeitsstands zur Expertise Regionalwirtschaft (Obst)
  • Vorbereitung der 3. Parthelandküche am 11.09.2016
  • Parthelandküchen 2017

Den vollständigen Tagebucheintrag zum Treffen finden Sie hier.




12. Treffen der Innovationsgruppe am 16.06.2016

12. Treffen der Innovationsgruppe am 16.06.2016

Das 12. Treffen unserer Innovationsgruppe fand im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig statt und hatte folgende Themen zum Inhalt:

  • Zweites Coaching durch das Wissenschaftliche Begleitvorhaben (inter3)
    – Fortsetzung Konstellationsanalyse
    – Hinweise zum Innovationskonzept
  • Innovationskonzept: Kulturlandschaftsmanagement im Partheland
  • Rückblick: Sommerschule und 2. Parthelandküche

Den etwas umfangreicheren Tagebucheintrag zum Nachlesen finden Sie hier:
Tagebucheintrag zum 12. Treffen der Innovationsgruppe am 16.06.2016




2. Parthelandküche am 12.05.2016

Ein Exkursionsführer zu erklärungsbedürftigen Orten in der Parthenaue

am 12.05.2016 in der Boulderhalle Leipzig

Im Vorfeld der 2. Parthelandküche fand eine Sommerschule mit Studierenden der TU Dresden und der Hochschule Osnabrück statt. Im Gespräch mit Menschen aus der Region gingen die Studenten den vielfältigen Rätseln und Besonderheiten des Parthelandes auf den Grund. Die Erlebnisse und Eindrücke wurden zur 2. Parthelandküche in künstlerischer Form zum Ausdruck gebracht.

Weitere Eindrücke und eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

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Ziel der Sommerschule war die Erarbeitung eines Exkursionsführers zu erklärungsbedürftigen Orten in der Parthenaue, der von den Studenten aktuell noch erstellt wird. Die Veröffentlichung des Exkursionsführers wird im August erfolgen.

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11. Treffen der Innovationsgruppe am 19.04.2016

11. Treffen der Innovationsgruppe am 19.04.2016

Das 11. Treffen unserer Innovationsgruppe fand im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig statt und hatte folgende Themen zum Inhalt:

  • Rückblick
    – Vollversammlung
    – 1. Parthelandküche
  • Vorbereitung
    – Sommerschule
    – 2. Parthelandküche
  • BMBF-Berichtspflicht zum 30.04.2016
  • Termine

Den vollständigen Tagebucheintrag zum Nachlesen finden Sie hier:
Tagebucheintrag zum 11. Treffen der Innovationsgruppe

 




1. Parthelandküche

Man kann das gar nicht fassen, wie schön das ist

Eine Buchpremiere und ein literarischer Salon über die Menschen in der Parthenaue
1. Parthelandküche am 08.04.2016 im Schloss Schönefeld

 

Ein Jahr lang wurden im Rahmen von stadt PARTHE land sehr verschiedene Menschen befragt: Landwirte und Naturschützer, Künstler und Kommunalpolitiker, Alteingesessene und Neusiedler. Wir wollten wissen, wie ihre Beziehung zu der Landschaft ist, in der sie leben und arbeiten. Welche Veränderungen beobachten sie vor der Haustür? Prägen Sie den Raum durch das, was sie tun? Was macht ihnen Sorgen und worauf hoffen sie, wenn es um die Zukunft ihrer Heimat geht?

32 Porträts, die bei den Gesprächen entstanden sind, wurden zu einem Taschenbuch zusammengestellt, das direkt in die Vielfalt der Parthenaue führt. In unserer Parthelandküche, die als gemütlicher Salon ausgerichtet war, lasen wir zunächst aus diesen Porträts vor und suchten dann das Gespräch mit den Gästen, um dem Reichtum der Landschaft auf die Schliche zu kommen. Schließlich luden wir Sie zu einer Suppe ein – gekocht mit Zutaten der Saison und aus dem Partheland .

Hier gelangen Sie zum Tagebucheintrag der ersten Parthelandküche.

Erste Parthelandküche




Vollversammlung

Vollversammlung 2016

am 08.04.2016
im Schloss Schönefeld

Nach der Auftaktveranstaltung im März vergangenen Jahres in Borsdorf, luden wir dieses Jahr nach Leipzig-Schönefeld ein, um unseren aktuellen Arbeitsstand vorzustellen und zu diskutieren. Unserer Einladung folgten insgesamt 37 Personen, die von Frau Prof. Schmidt (TU Dresden) herzlich begrüßt wurden. Es war eine vielfältige Mischung mit Akteuren aus der Region (Bürgermeister, Behörden, Vereine, etc.), den Partnern und Mentoren des Forschungsvorhabens sowie mit Vertretern des Fördermittelgebers. Trotz der Vielfalt vermissten wir dennoch einzelne wichtige regionale Akteure der Region. So mussten z. B. die eingeladenen Vertreter der Landwirtschaftsbetriebe und Reiterhöfe ihre Teilnahme aus Kapazitätsgründen absagen.

Foto Vollversammlung 2016

Aber was hat es mit dieser Vollversammlung eigentlich auf sich?

Wir, die Partner des Forschungsvorhabens stadt PARTHE land, wollen nicht nur forschen, sondern umsetzungsfähige Lösungen für das Partheland entwickeln und verstetigen. Dies geht nicht ohne die Partizipation zahlreicher Akteure aus der Region und aus unterschiedlichsten Bereichen. Nur so können die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen im Partheland umfassend berücksichtigt werden. Darüber hinaus brauchen wir für unsere Arbeit eine regionale Legitimation als Basis für die Verstetigung und langfristige Umsetzung von Lösungen und Erkenntnissen in der alltäglichen Praxis. Daher haben wir beschlossen eine Vollversammlung ins Leben zu rufen, der 25 – 30 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft sowie die Partner des Forschungsvorhabens stadt PARTHE land angehören sollen. Diesem Gremium wird einmal pro Jahr der aktuelle Arbeitsstand vorgestellt und mit ihm diskutiert. Dabei soll auch über offene oder strittige Fragen der weiteren Bearbeitung beraten werden.

 

Vorstellung unseres Arbeitsstands und Diskussion

Für uns war es eine große Herausforderung unseren Arbeitsstand trotz der Vielschichtigkeit von stadt PARTHE land (3 Handlungsfelder & 7 Teilprojekte) in möglichst kurzer Zeit (2 Stunden) vor­zustellen und gleichzeitig noch eine Diskussion zu stimulieren. Aber andererseits erfolgt die Teilnahme an der Vollversammlung freiwillig wie unentgeltlich und viele der Teilnehmer werden daher auch nur begrenzt Zeit aufbringen können. Zudem folgte gleich im Anschluss die erste Parthelandküche.

 

Folgende Vorträge wurden von uns präsentiert:

 

Die Diskussion im Anschluss an die Vorträge war wenig ausgeprägt. Vermutlich war es für das Plenum schwierig in der Kürze der Zeit und aufgrund des hohen Informationsgehaltes kritische Fragen zu formulieren.

Der Verlauf der Vollversammlung wurde von uns Partnern im Rahmen unseres 11. Innovations­gruppentreffens (19.04.2016) intensiv ausgewertet. Insgesamt waren wir mit der Veranstaltung zufrieden, aber wir sahen auch Optimierungsmöglichkeiten für die zukünftigen Vollversammlungen. Insbesondere die Möglichkeiten zur aktiven Einbringung von „Statements von außen“ wollen wir für die Teilnehmer der Vollversammlung noch verbessern. Es gibt daher beispielsweise Überlegungen das Format von Frontalvorträgen hin zu einer eher seminaristischen Arbeitsweise zu wandeln. Auch sollten den Teilnehmern im Vorfeld mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden. Letztlich werden wir aber unsere Rechtfertigungspflicht gegenüber der Region und die Wiedergabe unseres Arbeitsstands als Kern der Vollversammlung beibehalten.

 

Ausblick

Ein Schwerpunkt im Jahr 2016 dient der Fertigstellung der konzeptionellen Grundlagen für die einzelnen Teilprojekte. Ganz aktuell wurde zur Produktionsintegrierten Kompensation ein Zwischenbericht veröffentlicht.
Zu den Wertschöpfungsteilprojekten (Naturschutzkonforme Grünlandbewirtschaftung / Verwertung von organischen Reststoffen / Pflege und Umbau von Flurgehölzen) werden bis Ende Juni 2016 ebenfalls Zwischenberichte veröffentlicht. Anfang des Jahres 2017 werden die Konzepte zu diesen Teilprojekten fertiggestellt und zur nächsten Vollversammlung präsentiert.

Als übergeordnetes und verbindendes Produkt wird im Rahmen von stadt PARTHE land ein sogenanntes „Innovationskonzept“ entstehen. Dieses soll aufzeigen wie die Erkenntnisse und entwickelten Lösungsansätze des Forschungsvorhabens auch noch nach Ende der Projektlaufzeit (August 2019) im Partheland umgesetzt werden können. Die Inhalte dieses Konzeptes werden im Laufe dieses Jahres konkretisiert.

Es gibt also viel Stoff für die nächste Vollversammlung, die im Zeitraum Februar bis April 2017 stattfinden wird.




Runder Tisch Reststoffe am 25.02.2016

Runder Tisch Reststoffe

am 25.02.2016, 10:00 – 13:00 Uhr
im Deutschen Biomasseforschungszentrum
(Torgauer Str. 116, 04347 Leipzig)

Im Raum Leipzig fallen jährlich bei der Landschafts- und Grünflächenpflege größere Mengen organischer Reststoffe an. Aufgrund fehlender Verwertungsalternativen werden diese „Reststoffe“ zumeist kostenpflichtig entsorgt. Ein Ziel des Forschungsvorhabens „stadt PARTHE land“ ist, zu untersuchen, wie die Pflege-/Entsorgungskosten durch eine höherwertigere Nutzung anfallender Reststoffe minimiert werden können. Gemeinsam mit den für die Flächenpflege verantwortlichen Akteuren, möchten wir neue, innovative und praktikable Verwertungskonzepte und -verfahren erarbeiten. Im Rahmen eines ersten Runden Tisches wurde der aktuelle Arbeitsstand vorgestellt und die von uns ermittelten Reststoffpotenziale und mögliche Verwertungsoptionen aufgezeigt, um gemeinsam Lösungsansätze für eine optimierte Verwertung von Reststoffen aus der Landschaftspflege herauszuarbeiten und zu diskutieren. Der Runde Tisch fand am 25.02.2016, 10:00 – 13:00 Uhr, im Deutschen Biomasseforschungszentrum statt.

Bei Interesse können Sie sich an Frau Raubold (sylvia.raubold@leipzig.de) wenden.

Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.




10. Treffen der Innovationsgruppe am 19.01.2016

10. Treffen der Innovationsgruppe am 19.01.2016

Unser erstes Treffen im Jahr 2016 fand am 19.01. im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig statt. Dieses Mal ging es um die folgenden Themen:

  • Rückblick 2015
  • Arbeitsstand Teilprojekt Produktionsintegrierte Kompensation (PIK)
  • Kommunikationskonzept & Parthelandküchen 2016 (Klärung offener Punkte)
  • Ausblick: Termine und Veranstaltungen in 2016

Den vollständigen Tagebucheintrag zum Nachlesen finden Sie hier:

Tagebucheintrag zum 10. Treffen der Innovationsgruppe

 




Neuntes Treffen der Innovationsgruppe am 17.11.2015

Am 17.11.2015 waren wir im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig zu Gast.
Folgende Themen wurden besprochen:

  • Konzept zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kommunikationskonzept Landschaftskommunikation & Parthelandküchen
  • Arbeitstand Teilprojekt: Naturschutzkonforme Grünlandbewirtschaftung

Eine Zusammenfassung der Besprechung finden Sie hier:

Tagebucheintrag zum 9. Innovationsgruppentreffen




Runder Tisch Flurgehölze am 21.10.2015

Pflege und Umbau von linearen und kleinflächigen Gehölzstrukturen
(Runder Tisch am 21.10.2015)

Am Mittwoch, 23.10.2015 folgten 22 Personen der Einladung in die Naturschutzstation Plaußig. Rund um die Möglichkeiten zur Optimierung der Rahmenbedingungen für die Pflege und den Umbau von linearen und kleinflächigen Gehölzstrukturen entstand ein reger Austausch.

Die Ergebnisse des Runden Tisches finden Sie hier.

Windschutzpflanzung

Foto: Typische Windschutzpflanzung (TU Dresden, 2014)

 




Achtes Treffen der Innovationsgruppe am 29.09.2015

Achtes Treffen der Innovationsgruppe am 29.09.2015

Am 29.09. waren wir im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig zu Gast. Auf dem Programm standen dieses Mal:

  • ein erstes Coaching von inter3 (= wiss. Begleitvorhaben der Fördermaßnahme) und
  • der Arbeitstand im Teilprojekt „Pflege und Umbau von linearen und kleinflächigen Gehölzstrukturen (Flurgehölze)“

Eine Zusammenfassung der Besprechung finden Sie hier:

Tagebucheintrag zum 8. Innovationsgruppentreffen




Regionalwirtschaft – „Neue Ökonomie für Altes Obst“ (Runder Tisch am 28.08.2015)

Regionalwirtschaft – „Neue Ökonomie für Altes Obst“
(Runder Tisch am 28.08.2015)

Zu einem Runden Tisch hatten sich am 28. August verschiedene Akteure aus Leipzig und dem Partheland zusammengefunden. Wir wurden freundlich aufgenommen in den Lindenwerkstätten Panitzsch der Diakonie Leipzig.

 

Carsten Ruß hat uns am Ende unserer Veranstaltung durch Haus und Hof geführt und uns schwer beeindruckt, was in Panitzsch alles geleistet wird. Deshalb schon an dieser Stelle des Tagebucheintrags ein großes Lob dorthin und die Aufforderung an den geneigten Leser, die nächste Ente oder die Freilandeier künftig dort zu kaufen.

 

Das Hühnermobil der Lindenwerkstätten (Foto: F. Etterer, 2013)

Das Hühnermobil der Lindenwerkstätten (Foto: F. Etterer, 2013)

 

Fast dreißig Teilnehmer haben sich, ihren Beruf, ihre Produkte und ihre Erwartungen an den Runden Tisch vorgestellt. Zielstellung war eine Verständigung zur Untersuchung von Wertschöpfungsketten in der Landschaftspflege und in der Verwertung von Obstbeständen, ihre Schnittmengen und die daraus abzuleitendeFachexpertise im Rahmen von stadt PARTHE land.

 

Um einen sinnvollen Austausch zu ermöglichen, haben wir zwei Untergruppen gebildet, um im kleineren Kreis weiterzuarbeiten. Ich berichte Ihnen kurz aus der Runde mit Patrice Wolger, Thilo Egenberger und anderen.

 

Wir haben uns zur Nachfrage nach Sorten aus Verarbeiter-Sicht ausgetauscht. Am Beginn stand der landschaftspflegerische Aspekt von Obstgehölzen, die Dominanz des Apfelanbaus, die generelle Nachfrage nach alten Sorten bei Tafelobst und Gemüsesorten. Landschaftspflegerisch wurde angemerkt, dass Graswiesen Grasfresser brauchen und ein gewünschter Kreislauf für Pflege/Nutzung/Beerntung von Obstwiesen mit einem tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen und einer unsubventionierten Vermarktung erreicht werden soll. An diesem Punkt beginnen die Schwierigkeiten, die dem Veredler im Weg stehen. Thilo Egenberger berichtete von seinen Problemen, 20 bis 30 Tonnen Äpfel für einen Zider (ja, so steht er im Duden) zu akquirieren. Egenberger Lebensmittel würde sogar 0,25€/kg anbieten, was deutlich über dem durchschnittlichen Ankaufpreis liegt. Modelle, die auf Ehrenamt zielen oder Projektarbeit, sind nicht zielführend. Möglich sind Vereinbarungen mit den Gemeinden über Erente und Pflege, Biozertifizierungen wird es über diesen Weg aber nicht geben. Des weiteren gibt es großes Interesse seitens der Kommunen, dieses Thema ausführlich zu besprechen und Lösungen zu finden. Was nötig ist, ist eine Koordninierung dieser Bedarfe und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Diese steigert auch die Wertschätzung für lokale Sorten und bringt Produzenten und Konsumenten näher zusammen.

 

Streuobstprüfung auf der Fahrradexkursion (Foto: F. Etterer, 08/2015)

Streuobstprüfung auf der Fahrradexkursion (Foto: F. Etterer, 08/2015)

 

 

Wie wollen wir weiter miteinander arbeiten? Es gibt auf allen Seiten den Wunsch ein lokal-regionales Label mit Zertifizierung zu kreiieren unter dem Arbeitstitel „Leipzig+50“. Der Ball wird an dieser Stelle zum Ökolöwen gespielt in der Hoffnung auf Annahme und Return.

 

Die Ergebnisse der zweiten Untergruppe sind in obige Beschreibung mit eingeflossen, sie wurden uns von Sebastian Pomm präsentiert. Viele Impulse wurden gesetzt, viele Kontakte geknüpft, Ideen ausgetauscht, sogar neue Produktideen initiiert. Ich bin mir sicher, dass wir heute in einem Jahr konkrete Ergebnisse aus diesem Treffen in den Händen halten werden. Allen Akteuren gutes Gelingen und viel Erfolg!

 

Matthias Schätzl
culturtraeger GmbH




Siebtes Treffen der Innovationsgruppe am 26.08.2015

Siebtes Treffen der Innovationsgruppe am 26.08.2015

Im Rahmen der Fahrradexkursion fand auch ein kurzes Innovationsgruppentreffen statt.

Schwerpunkt der Besprechung waren:

  • Optimierung Öffentlichkeitsarbeit
  • Konkretisierung der Mitglieder für die Vollversammlung
  • Aktuelle Situation, Rolle und Perspektiven des Zweckverbands Parthenaue

Auf der Internetpräsenz des Leipziger Gartenprogramms wird zeitnah eine Rubrik „Partheland“ entstehen. Dort werden die fertig gestellten Portraits des Büros für Landschaftskommunikation veröffentlicht. Sylvia und Heike werden bis zum übernächsten Treffen (November) eine Strategie zur Optimierung der Außenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit vorbereiten.

Der Termin für die Vollversammlung steht nun fest: Freitag, 11.03.2016

Zur Vollversammlung wollen wir unseren aktuellen Arbeitsstand wichtigen Akteuren aus der Region vorstellen und mit Ihnen das weitere Vorgehen diskutieren. Eine Liste mit potentiellen Mitgliedern wurde von der Innovationsgruppe beschlossen. Diese sollen in den kommenden Wochen angefragt werden.

 

Nach der Besprechung ließ man den langen, eindrucksreichen Tag bei Bratwurst und Getränken im Hinterhof der Naturschutzstation Plaußig ausklingen.

(Foto: S. Raubold, 08/2015)

(Foto: S. Raubold, 08/2015)




Fahrradexkursion durchs Partheland (26. – 27.08.2015)

Fahrradexkursion durchs Partheland (26. – 27.08.2015)

Die Fahrradgruppe im Mariannenpark (Foto: H. König, 08/2015)

Die Fahrradgruppe im Mariannenpark (Foto: H. König, 08/2015)

Gemeinsam mit Mentoren und regionalen Auftragnehmern unternahm die Innovationsgruppe eine zweitägige Exkursion durchs Partheland. Der Ausflug bot die Möglichkeit Fragestellungen des Forschungsvorhabens konkret im Raum zu diskutieren und das Verständnis für die Region und ihre Herausforderungen zu verstärken. Gleichzeitig war auch viel Zeit für den informellen Austausch zwischen den Partnern. Im Ergebnis entstanden nicht nur neue Ideen und Ansätze für die weitere Bearbeitung sondern auch ein besseres Verständnis für die vielfältigen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilprojekten und die übergeordneten gemeinsamen Zielsetzungen.

 

Im Gespräch mit Dr. Bergmann von der Stiftung Partheland in Sehlis (Foto: L. Fischer, 08/2015)

Im Gespräch mit Dr. Bergmann von der Stiftung Partheland in Sehlis (Foto: L. Fischer, 08/2015)

Eine Beschreibung der Stationen der Fahrradexkursion enthalten die beiden folgenden Links:

Tag 1: Vom Zentrum Leipzigs bis an die Peripherie

Tag 2: Von Taucha bis Beucha

 




Sechstes Treffen der Innovationsgruppe am 19.05.2015

Sechstes Treffen der Innovationsgruppe am 19.05.2015

Am 19.05. tagte der Forschungsverbund abermals im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig.
Im Mittelpunkt der Besprechung standen folgende Themen:

  • Fahrradexkursion| partheland info skulptur | produkt PARTHE karte
  • Termine 2015
  • Die Runden Tische
  • Verwertung von Reststoffen aus der Kulturlandschaftspflege

Eine Zusammenfassung der Besprechung finden Sie hier:
Tagebucheintrag: Sechstes Treffen der Innovationsgruppe




Fünftes Treffen der Innovationsgruppe am 29.04.2015

Fünftes Treffen der Innovationsgruppe am 29.04.2015

Am 29.04. waren wir im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig zu Gast.
Auf dem Programm standen zahlreiche Punkte wie z. B.

– die Auswertung der Auftaktveranstaltung und
– erste Ideen für die Parthelandküchen.

Eine Zusammenfassung der Besprechung finden Sie hier:
Tagebuch Fünftes Treffen der Innovationsgruppe




Auftaktveranstaltung in Borsdorf

Auftaktveranstaltung in Borsdorf

Weit über 50 Teilnehmer kamen am 20.03. ins Bildungs- und Technologiezentrum der HWK Leipzig zur Auftaktveranstaltung von
stadt PARTHE land.

Nach einer allgemeinen Vorstellung des Forschungsvorhabens und der Fördermaßnahme bot sich die Gelegenheit an fünf Stationen über spezifische Themen des Forschungsvorhabens zu diskutieren. Die Ergebnisse dieser Diskussionsrunden können Sie hier nachlesen:

– Pflege und Umbau linearer und kleinflächiger Gehölzstrukturen

– Was ist mit dem Grünland los?

– Parthe-Café zur Landschaftskommunikation

– Verwertung von Reststoffen aus der Kulturlandschaftspflege

– Produktionsintegrierte Kompensation

 

Wir danken allen Teilnehmern für die zahlreichen Anregungen und konstruktiven Beiträge.

Impressionen:

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Viertes Treffen der Innovationsgruppe am 04.03.2015

Viertes Treffen der Innovationsgruppe am 04.03.2015

Im Anschluss an den Pressetermin trafen sich die Projektpartner zu Ihrer vierten Besprechung. Eine kurze Zusammenfassung der Besprechung finden Sie hier:

Memo zum Innovationsgruppentreffen am 4.3. im DBFZ Leipzig, 13 – 16 Uhr




Offizieller Pressetermin im DBFZ

Offizieller Pressetermin im DBFZ

Am 04.03. wurde unser Forschungsvorhaben verschiedenen Vertretern der Leipziger Medienlandschaft im DBFZ vorgestellt. Anwesend waren auch Bürgermeister Dr. Holger Schirmbeck (Stadt Taucha) und Bürgermeister Ludwig Martin (Gemeinde Borsdorf) die nochmals aus Ihrer Sicht die Bedeutung des Vorhabens für die Region darstellten. Damit bewegen wir uns nun bewusst in die Öffentlichkeit um möglichst viele Menschen auf
stadt PARTHE land aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu animieren.

Unsere Pressemitteilung

Hier das Medienecho:
– Artikel in der LVZ Leipzig
– Beitrag bei Radio Leipzig
– Beitrag in der Leipziger Internetzeitung

Pressefoto vom 04.03.2015: v.ln.r.: Dr. T. Schmidt-Baum (DBFZ), H. Skiba (Partner des DBFZ), A. Gumbrecht (ZV Parthenaue), H. König (Grüner Ring Leipzig), Prof. Dr. C. Schmidt (TU Dresden), Bürgermeister L. Martin (Borsdorf), S. Sperling (ZV Parthenaue), Dr. K. Anders (Büro für Landschaftskommunikation), Bürgermeister Dr. H. Schirmbeck (Taucha), A. Weinert (ZV Parthenaue), Dr. M. Pietsch (Prof. Hellriegel Institut), F. Etterer (TU Dresden)

Pressefoto vom 04.03.2015:
v.ln.r.: Dr. T. Schmidt-Baum (DBFZ), H. Skiba (Partner des DBFZ), A. Gumbrecht (ZV Parthenaue), H. König (Grüner Ring Leipzig), Prof. Dr. C. Schmidt (TU Dresden), Bürgermeister L. Martin (Borsdorf), S. Sperling (ZV Parthenaue), Dr. K. Anders (Büro für Landschaftskommunikation), Bürgermeister Dr. H. Schirmbeck (Taucha), A. Weinert (ZV Parthenaue), Dr. M. Pietsch (Prof. Hellriegel Institut), F. Etterer (TU Dresden)




Drittes Treffen der Innovationsgruppe (13.01.2015)

Drittes Treffen der Innovationsgruppe (13.01.2015)

Das dritte Treffen der Verbundpartner fand am 13.01.2015 beim Zweckverband Parthenaue in Leipzig-Plaußig statt.

Die Projekthomepage wurde mittlerweile veröffentlicht, ein erstes Faltblatt fertiggestellt und erste Informationen zum Forschungsvorhaben sowie die Vorankündigung der Auftaktveranstaltung wurden in der Vorweihnachtszeit an zahlreiche Akteure versendet.

Schwerpunkt des Treffens war die Vorbereitung der Auftaktveranstaltung am 20.03.2015 sowie die Präsentation der einzelnen Teilprojekte inklusive ihrer Arbeitsstände. Ursprünglich war auch eine Diskussion zur projektinternen Organisation (siehe 2. Innovationsgruppentreffen) geplant. Die Diskussionen zu den einzelnen Teilprojekten waren jedoch zu lang.

Für den 04.03.15 wurde daher ein weiteres Treffen vereinbart. Dieses dient neben der Vorbereitung der Auftaktveranstaltung in erster Linie der ausführlichen Diskussion und Abstimmung der projektinternen Organisation.

Das überarbeitete Projektlogo fand bei den Partnern überwiegend Zustimmung und wurde als offizielle Version beschlossen.

Das Projektlogo

Das Projektlogo

Am 04.03. wird zudem eine öffentlichkeitswirksame Vorstellung des Forschungsvorhabens gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen im DBFZ stattfinden.




Zweites Treffen der Innovationsgruppe (03.11.2014)

Zweites Treffen der Innovationsgruppe (03.11.2014)

Am 3.11.2014 trafen sich die Projektpartner im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig bereits zum zweiten Mal. Neben der TU Dresden und dem DBFZ beginnt nun auch das Prof. Hellriegel Institut mit seiner Arbeit.

 

Weitere Teilnehmer dieses Treffens waren Frau Hauschild und Frau Bieniek vom Projektträger Jülich (PtJ). PtJ wurde vom BMBF mit der administrativen und buchhalterischen Abwicklung des Forschungsvorhabens beauftragt. Neben administrativen Hinweisen für die Projektpartner, stellte Frau Hauschild auch die anderen geförderten Forschungsvorhaben der Fördermaßnahme vor.

Die Besonderheit von stadt PARTHE land ist in diesem Zuasmmenhang die gesamtheitliche Betrachtung der Pflege, Entwicklung und Inwertsetzung von Kulturlandschaften sowie die räumliche Fokussierung auf eine Land-Stadt-Region.

 

Anknüpfend an die Diskussionen der letzten Besprechung stellten dieses Mal die einzelnen Partner ihre Rolle im Forschungsvorhaben vor. Daraus resultierte eine Diskussion die die Arbeit im Projektverbund in seiner Gesamtheit betraf: Was sind die Ziele unserer Treffen und wie werden diese vorbereitet? Wie treffen wir Entscheidungen und wie tragen wir diese auch nach außen? Wie reflektieren wir unsere Arbeit und wo/wie legen wir darüber Rechenschaft ab? …

Aus dieser Debatte resultierte die Anregung ein Tagebuch in die Projekthomepage einzubauen, das den Arbeitsprozess für die Öffentlichkeit wiedergibt. Die andiskutierten Fragen zur verbundinternen Organisation müssen bei den nächsten Treffen aber nochmals intensiv diskutiert werden.

 

Ebenso wurden 4 Entwürfe für das Projektlogo vorgestellt. Die Partner konnten sich schnell auf einen Entwurf einigen. Dieser muss aber nochmals überarbeitet und verfeinert werden.

Die wesentlichsten Inhalte des Forschungsvorhabens sollen bis zum 01.12.2015 im Internet veröffentlicht werden. Die Inhalte der Projekthomepage werden daraufhin sukzessive ausgebaut.




Erstes Treffen der Innovationsgruppe (30.09.2014)

Erstes Treffen der Innovationsgruppe (30.09.2014)

Am 30.09.2014 gab es im Technischen Rathaus der Stadt Leipzig ein erstes Treffen der Verbundpartner. Schwerpunkt war die Besprechung der Kerninhalte sowie der Aufgabenverteilung im Projektverbund. Trotz der einjährigen Vorbereitungsphase und der abgestimmten Vorhabenbeschreibung wurde deutlich, dass noch umfangreicher Klärungsbedarf besteht. Insbesondere für den Austausch und die Abstimmung zwischen den Projektpartnern werden noch mehrere Treffen erforderlich sein – gerade weil in dieser inter- wie transdisziplinären Partnerkonstellation noch nie an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wurde.

Des Weiteren wurden ein erster Arbeitsstand für ein Projektlogo sowie Grundlayout und Struktur der Projekthomepage durch Angelina Richter (elbeplus – Auftragnehmer der TU Dresden) vorgestellt. Die ersten Logoentwürfe stimulierten eine lebhafte und konstruktive Diskussion um die Gestalt, den Sinn und den Informationsgehalt des Projektlogos. Das Grundlayout für die Projekthomepage fand allgemeine Zustimmung. Die vorgeschlagene Struktur muss jedoch nochmals überarbeitet werden.

Abschließend wurde der Entwurf einer Pressemitteilung zum Projektstart diskutiert. Diese wurde jedoch weder als „allgemeinverständlich“ noch als „bürgermeisterverständlich“ bewertet. Daher soll perspektivisch eine neue Pressemitteilung entstehen. Diese soll im Vorfeld der Auftaktveranstaltung (20.03.15 in Borsdorf) veröffentlicht werden. Zur Information der Schlüsselakteure sowie der Teilnehmer der vorangegangen Denkwerkstätten wird zunächst ein Faltblatt erarbeitet.

Die geplanten Projektstellen bei der Stadt Leipzig (für den Grünen Ring) und dem Zweckverband Parthenaue werden erst Anfang des Jahres 2015 besetzt.




Projektstart (01.09.2014)

Projektstart (01.09.2014)

Am 15.08.2014 erhielten die Partner ihre Zuwendungsbescheide für die Hauptphase (01.09.2014 – 31.08.2019) von stadt PARTHE land.

Damit konnte die Umsetzung des Forschungsvorhabens wie geplant am 01.09.2014 beginnen. Jedoch wurden die jährlichen Zuwendungen aufgrund der Haushaltslage seitens des BMBF für die Anfangsjahre nochmals angepasst. In der Konsequenz nahm der Großteil der Partner seine Arbeit erst Anfang des Jahres 2015 auf.




Definitionsphase (01.06.2013 – 31.05.2014)

Definitionsphase (01.06.2013 – 31.05.2014)

Bereits im Vorfeld der eigentlichen Umsetzung des Forschungsvorhabens (= Hauptphase 01.09.2014 – 31.08.2019) erhielt die TU Dresden eine einjährige Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Ziel dieser sogenannten Definitionsphase war die Erarbeitung der Vorhabenbeschreibung (= Konzept für die Hauptphase) sowie der Aufbau einer Innovationsgruppe (= Projektverbund) zur Umsetzung des Forschungsvorhabens.

Mit dem Ziel möglichst viele regionale Akteure an der Entwicklung des Lösungsansatzes zu beteiligen, fanden im Zeitraum von Juni 2013 bis März 2014 vier Denkwerkstätten und zahlreiche Interviews mit regionalen Akteuren statt.

Thematische Inhalte der vier Denkwerkstätten:

  • 07.2013: Vorstellung des Projektes und World Café zu den ersten 3 Schwerpunktideen von
    stadt PARTHE land
  • 10.2013: Neue Wertschöpfungsketten in der Kulturlandschaftspflege
  • 11.2013: Produktionsintegrierte Kompensation (PIK) & Landschaftskommunikation
  • 01.2014: Vorstellung des Gesamtkonzeptes und der Partner für die Hauptphase

Die endabgestimmte Vorhabenbeschreibung wurde fristgerecht zum 31.03.2014 beim BMBF eingereicht. Die formalen Antragsunterlagen aller Partner wurden daraufhin bis zum 31.05.2014 eingereicht.