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Vollversammlung 2016

am 08.04.2016
im Schloss Schönefeld

Nach der Auftaktveranstaltung im März vergangenen Jahres in Borsdorf, luden wir dieses Jahr nach Leipzig-Schönefeld ein, um unseren aktuellen Arbeitsstand vorzustellen und zu diskutieren. Unserer Einladung folgten insgesamt 37 Personen, die von Frau Prof. Schmidt (TU Dresden) herzlich begrüßt wurden. Es war eine vielfältige Mischung mit Akteuren aus der Region (Bürgermeister, Behörden, Vereine, etc.), den Partnern und Mentoren des Forschungsvorhabens sowie mit Vertretern des Fördermittelgebers. Trotz der Vielfalt vermissten wir dennoch einzelne wichtige regionale Akteure der Region. So mussten z. B. die eingeladenen Vertreter der Landwirtschaftsbetriebe und Reiterhöfe ihre Teilnahme aus Kapazitätsgründen absagen.

Foto Vollversammlung 2016

Aber was hat es mit dieser Vollversammlung eigentlich auf sich?

Wir, die Partner des Forschungsvorhabens stadt PARTHE land, wollen nicht nur forschen, sondern umsetzungsfähige Lösungen für das Partheland entwickeln und verstetigen. Dies geht nicht ohne die Partizipation zahlreicher Akteure aus der Region und aus unterschiedlichsten Bereichen. Nur so können die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen im Partheland umfassend berücksichtigt werden. Darüber hinaus brauchen wir für unsere Arbeit eine regionale Legitimation als Basis für die Verstetigung und langfristige Umsetzung von Lösungen und Erkenntnissen in der alltäglichen Praxis. Daher haben wir beschlossen eine Vollversammlung ins Leben zu rufen, der 25 – 30 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft sowie die Partner des Forschungsvorhabens stadt PARTHE land angehören sollen. Diesem Gremium wird einmal pro Jahr der aktuelle Arbeitsstand vorgestellt und mit ihm diskutiert. Dabei soll auch über offene oder strittige Fragen der weiteren Bearbeitung beraten werden.

 

Vorstellung unseres Arbeitsstands und Diskussion

Für uns war es eine große Herausforderung unseren Arbeitsstand trotz der Vielschichtigkeit von stadt PARTHE land (3 Handlungsfelder & 7 Teilprojekte) in möglichst kurzer Zeit (2 Stunden) vor­zustellen und gleichzeitig noch eine Diskussion zu stimulieren. Aber andererseits erfolgt die Teilnahme an der Vollversammlung freiwillig wie unentgeltlich und viele der Teilnehmer werden daher auch nur begrenzt Zeit aufbringen können. Zudem folgte gleich im Anschluss die erste Parthelandküche.

 

Folgende Vorträge wurden von uns präsentiert:

 

Die Diskussion im Anschluss an die Vorträge war wenig ausgeprägt. Vermutlich war es für das Plenum schwierig in der Kürze der Zeit und aufgrund des hohen Informationsgehaltes kritische Fragen zu formulieren.

Der Verlauf der Vollversammlung wurde von uns Partnern im Rahmen unseres 11. Innovations­gruppentreffens (19.04.2016) intensiv ausgewertet. Insgesamt waren wir mit der Veranstaltung zufrieden, aber wir sahen auch Optimierungsmöglichkeiten für die zukünftigen Vollversammlungen. Insbesondere die Möglichkeiten zur aktiven Einbringung von „Statements von außen“ wollen wir für die Teilnehmer der Vollversammlung noch verbessern. Es gibt daher beispielsweise Überlegungen das Format von Frontalvorträgen hin zu einer eher seminaristischen Arbeitsweise zu wandeln. Auch sollten den Teilnehmern im Vorfeld mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden. Letztlich werden wir aber unsere Rechtfertigungspflicht gegenüber der Region und die Wiedergabe unseres Arbeitsstands als Kern der Vollversammlung beibehalten.

 

Ausblick

Ein Schwerpunkt im Jahr 2016 dient der Fertigstellung der konzeptionellen Grundlagen für die einzelnen Teilprojekte. Ganz aktuell wurde zur Produktionsintegrierten Kompensation ein Zwischenbericht veröffentlicht.
Zu den Wertschöpfungsteilprojekten (Naturschutzkonforme Grünlandbewirtschaftung / Verwertung von organischen Reststoffen / Pflege und Umbau von Flurgehölzen) werden bis Ende Juni 2016 ebenfalls Zwischenberichte veröffentlicht. Anfang des Jahres 2017 werden die Konzepte zu diesen Teilprojekten fertiggestellt und zur nächsten Vollversammlung präsentiert.

Als übergeordnetes und verbindendes Produkt wird im Rahmen von stadt PARTHE land ein sogenanntes „Innovationskonzept“ entstehen. Dieses soll aufzeigen wie die Erkenntnisse und entwickelten Lösungsansätze des Forschungsvorhabens auch noch nach Ende der Projektlaufzeit (August 2019) im Partheland umgesetzt werden können. Die Inhalte dieses Konzeptes werden im Laufe dieses Jahres konkretisiert.

Es gibt also viel Stoff für die nächste Vollversammlung, die im Zeitraum Februar bis April 2017 stattfinden wird.