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Neue Handlungsstrategien im Kulturlandschaftsmanagement

Eingebettet in das übergeordnete Kulturlandschaftsmanagement untergliedert sich das Forschungsvorhaben in drei Handlungsfelder:

Handlungsfelder und Teilprojekte des Forschungsvorhabens

Handlungsfelder und Teilprojekte des Forschungsvorhabens


1) Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (PIK):
Ein neuer methodischer Ansatz zur Flexibilisierung der Eingriffsregelung

Ziel ist die Umsetzung von naturschutzfachlichen Maßnahmen (z.B. Blühstreifen) auf landwirtschaftlichen Flächen gemeinsam mit der Landwirtschaft. Diese Maßnahmen könnten zudem als gesetzlich geforderter Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft dienen (z.B. für den Bau eines Wohngebietes auf landwirtschaftlichen Flächen) und über diesen Weg auch entsprechend finanziert werden. Im Handlungsfeld soll die Flexibilisierung dieses naturschutzrechtlichen Instruments ausgelotet werden.

 

2) Neue Wertschöpfungsketten in der Kulturlandschaftspflege
Durch den Aufbau neuer Verwertungs- und Vermarktungswege sollen die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Landschaftspflege im Partheland verbessert werden. Davon sollen insbesondere folgende Landschaftstrukturen profitieren:

– artenreiches Grünland in der Parthenaue
– Windschutzpflanzungen und Hecken in der Agrarlandschaft
– seltene und schützenswerte Biotope
– öffentliche Grünanlagen

Erste Lösungsansätze reichen von einer optimierten Verwertung von Grünschnitt bis hin zu extensiven, ganzjährigen Beweidungskonzepten mit robusten Rinderrassen.

 

3) Landschaftliche Teilhabe und Landschaftskommunikation
Landschaftskommunikation ist die öffentliche Verständigung über den Raum, den wir bewohnen und nutzen. Sie setzt voraus, dass die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Landschaft gelenkt wird und sich die Zivilgesellschaft mit den spannenden Fragen ihrer Entwicklung auseinandersetzt. Dies wird mit einem Exkursionsführer, mit Bildungsmaterialien für Grundschulen sowie mit kontinuierlichen publizistischen Beiträgen angestrebt. Um die öffentliche Debatte über die Perspektiven des Parthelandes und die Inhalte des Forschungsvorhabens anzuregen, wird eine besondere Veranstaltungsreihe installiert- die Parthelandküche(n). Gesucht werden neue Rezepte für das Partheland (zum Kochen und zum Handeln) sowie neue Wege für eine höhere landschaftliche Teilhabe der Bevölkerung und Spielräume für die Entwicklung von Kulturlandschaftsprodukten. Ein weiterer Schwerpunkt ist daher die Förderung einer erlebbaren, regionalen und / oder sozialen Produktion von Lebensmitteln.




Handlungsfelder Kulturlandschaftsmanagement PIK - Neue Ansätze in der Kompensation Wertschöpfungsketten Grünland Wertschöpfungsketten Flurgehölze Wertschöpfungsketten Reststoffe Landschaftskommunikation Parthelandküche(n)