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Pflege und Umbau von linearen und kleinflächigen Gehölzstrukturen

Aktuell

Am 21.10.2015 fand in der Naturschutzstation in Plaußig ein Runder Tisch zu diesem Thema statt. Zu diesem Anlass wurde der aktuelle Arbeitsstand vorgestellt und diskutiert. Den Tagebucheintrag zum Runden Tisch finden Sie hier.

 

Ziel

Ziel ist die Entwicklung einer Verbundlösung für eine effiziente und langfristige Bewirtschaftung von Landschaftsgehölzen bei gleichzeitiger Sicherung ihrer besonderen Funktionen für den Naturhaushalt (Lebensraum, Windschutz etc.).

 

In diesem Zusammenhang versuchen wir folgende Fragestellungen zu beantworten:

Wie können Pflegebedarf, -aufwand und verwertbares Schnittgut effizient ermittelt werden?

Wie können die regionalen Verwertungs- und Vermarktungsmöglichkeiten von Landschaftspflegeholz verbessert werden?

Wie können Bewirtschaftungsmaßnahmen durch Kooperationen und den Einsatz von Spezialtechnik optimiert werden?

Wie können durch eine Koordination der zahlreichen Akteure, Interessen und Anforderungen positive Impulse für die Flurgehölzpflege erzeugt werden?

 

Hecke bei Göbschelwitz

Hecke bei Göbschelwitz

 

Zeitschiene & Herangehensweise

Unsere Arbeitsschritte in 2015:

  • Aufbau erster Koordinationsstrukturen für die Flurgehölzbewirtschaftung im Partheland
  • Erarbeitung eines konzeptionellen Ansatzes aufbauend auf der Auswertung von
    – bisherigen Praxisbeispielen in Deutschland (Recherche),
    – Einzelbeispielen im Partheland (z.B. Hasengraben) und
    – bisherigen Erfahrungen verschiedener Akteure (Landschaftspflegeverbände, einzelne Landwirte, Kommunen, etc.)
  • Erfassung und Bewertung von Flurgehölzstrukturen im Partheland
    (Frühjahr – Spätsommer 2015)
  • Formulierung eines erweiterbaren Grundgerüstes basierend auf den Gehölzstrukturen im Zuständigkeitsbereich der öffentlichen Hand und ersten handlungsbereiten Akteuren
  • Kommunikation des bisherigen Arbeitsstandes und erster Lösungsansätze
    (Runder Tisch: Ende Oktober / Anfang November)
  • Begleitung und Evaluierung von Landschaftspflegemaßnahmen
    (Winterperiode 2015 / 2016)

Ein erster Ausblick auf unsere Arbeit ab 2016:

  • Anpassung und Weiterentwicklung von Koordinationsstrukturen für die Flurgehölzbewirtschaftung im Partheland (kontinuierlich über die gesamte Projektlaufzeit)
  • Entwicklung von Methoden für eine effiziente Erfassung und Bewertung von Flurgehölzstrukturen durch den Einsatz neuer Technologien (unmanned aerial vehicles  – „Drohne“ / Schwerpunkt 2016)
  • Erarbeitung und Kommunikation eines Flurgehölzkonzeptes für das Partheland
    (Fertigstellung bis Frühjahr 2017)
  • Anpassung, Umsetzung und Verstetigung des Konzeptes
    (Schwerpunkt ab 2017)

 

Angestrebte Ergebnisse & Produkte

Was wir versprechen – für die Region:

  • Erarbeitung eines Flurgehölzkonzeptes: Grundlagen und Empfehlungen für die langfristige Bewirtschaftung von Landschaftsgehölzen im Partheland
  • Entwicklung eines GIS-basierten Datenmodells für Bestandserfassung, Maßnahmenplanung und Monitoring

Was wir versprechen – für die Wissenschaft:

  • Erprobung von UAVs (unmanned aerial vehicles – „Drohnen“) und Spezialsensorik
  • Neue Methoden zur Erfassung und Bewertung von Flurgehölzen mit Hilfe neuer Technologien
  • Broschüre – Kulturlandschaft entlang der Gradiente: Kulturlandschaftspflege zwischen Stadt und ländlichem Raum. (Teilkapitel)

 

Worum wir uns bemühen – für die Region:

  • Aufbau von Managementstrukturen für die Flurgehölzbewirtschaftung im Partheland (Beratung und Unterstützung von Landschaftspflegern / Vernetzung von Akteuren / Erfassung und Monitoring)
  • Umsetzung und Verstetigung eines Verbundprojektes für eine nachhaltige und effiziente Bewirtschaftung von Flurgehölzen
  • Optimierung der regionalen Wertschöpfungsmöglichkeiten für holzige Biomasse aus der Kulturlandschaftspflege

Worum wir uns bemühen – für die Wissenschaft:

  • Ableitung von Erfolgsfaktoren für das Kulturlandschaftsmanagement im Hinblick auf die effiziente Bewirtschaftung von Flurgehölzstrukturen

 

Sonnenaufgang bei Hohenheida

Sonnenaufgang bei Hohenheida

 

Bearbeitung

Zweckverband Parthenaue:
Kommunikation mit und Koordination der zahlreichen Akteure

Lehr- und Forschungsgebiet Landschaftsplanung der TU Dresden:
Konzeptionelle Bearbeitung und wissenschaftliche Begleitung

Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH:
Ökonomische Aspekte der Bewirtschaftung (Biomassepotential, Bewirtschaftungstechnik, Wertschöpfung)

Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen
(Unterauftragnehmer)

 

Kontakt / Ansprechpartner

Axel Weinert (Zweckverband Parthenaue)
Plaußiger Dorfstraße 23
04349 Leipzig
Flurgehoelze@stadtpartheland.de




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